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Mit Achtsamkeit zum Urvertrauen

Hochsensibilität im Alltag

Markus Walz

Mit Achtsamkeit zum Urvertrauen

Hochsensibilität im Alltag

Markus Walz

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Wahr­neh­mung des eige­nen Ener­gie­stands ist so unge­fähr, wie den Ölstand­an­zei­ger eines Auto­mo­bils abzu­le­sen. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn ich frisch und ener­gie­ge­la­den bin und ich weiß ebenso gut, wie ich mich aus­ge­powert und ener­gie­los fühle. Beide Gefühle sollte jeder schon ein­mal in sei­nem Leben gespürt haben. Nun geht es nur noch darum, zwi­schen den bei­den Punk­ten eine grobe Ein­tei­lung vor­zu­neh­men, damit du weißt, auf wel­chem Ener­gie­le­vel du dich gerade befin­dest. Wenn du dann noch abschät­zen kannst, wie viel Ener­gie die ein­zel­nen Tätig­kei­ten des Tages dir abver­lan­gen, kannst du sehr gut pla­nen, wie weit die vor­han­dene Ener­gie­menge noch reicht.

Jah­re­lang habe ich meine Ener­gie­grenze zur Reser­ve­bat­te­rie täg­lich über­schrit­ten. Der Reser­ve­tank ist der Teil der Ener­gie, der stark auf kör­per­li­che Sys­teme zurück­greift. Du läufst auf Reserve, wenn du dich matt und kaputt fühlst und trotz­dem wei­ter­machst. Das kannst du eine Weile durch­ste­hen, doch irgend­wann erfolgt ein Zusam­men­bruch. Ent­we­der gibt das Ner­ven­sys­tem auf, das stark von der Kör­per­en­er­gie anhän­gig ist. Es wird auf Ener­gie­ba­sis betrie­ben. Oder das Gehirn ver­sagt den Dienst, da es zu viele Reize ver­ar­bei­ten muss. Manch­mal ver­sa­gen sogar Organe, wie das Herz. Über das maxi­male Ener­gie­le­vel hin­aus zu gehen stei­gert den Cor­tisol­spie­gel und ver­ur­sacht Stress. Der wie­derum beein­flusst das gesamte vege­ta­tive Ner­ven­sys­tem und eben auf lange Sicht die Organe.

Wenn du ande­rer­seits mit dei­nem Ener­gie­haus­halt geizt und dich nur noch schonst, dann ver­brauchst du nur wenig Ener­gie und kannst keine fri­sche mehr nach­tan­ken. Auch hier resul­tiert aus der Unter­for­de­rung eine Unzu­frie­den­heit. Wenn du diese unter­drückst, wirst du lang­fris­tig immer weni­ger Ener­gie auf­neh­men kön­nen. Genau wie der Kör­per, wenn er nicht gefor­dert wird, fährt das Ener­gie­sys­tem herunter.

Wie immer am bes­ten ist, dich bis zur ener­ge­ti­schen Grenze zu for­dern und vor­sich­tig zu ver­su­chen sie auszuweiten.

Wie kommst du an neue Energie?

Die her­kömm­li­che Methode ist die Nah­rungs­auf­nahme. Die Brenn­stoffe in der Nah­rung wer­den durch das Ver­dau­ungs­sys­tem in Ener­gie umge­wan­delt. Beson­ders Koh­le­hy­drate wie Zucker und Stärke aus Kar­tof­feln, Reis, Getrei­de­pro­duk­ten, usw. lie­fern kurz­fris­tig eine Menge Ener­gie, die jedoch auch schnell wie­der ver­braucht ist. Eiweiß ist ein lang­fris­ti­ge­rer Ener­gie­lie­fe­rant. Ich kenne Men­schen und habe es selbst lange prak­ti­ziert, die ihre Ener­gie fast aus­schließ­lich aus Nah­rung, vor allem Süßig­kei­ten und Soft­drinks gewin­nen. Das ist eine gesund­heits­ge­fähr­dende Pra­xis, da große Men­gen an Zucker (Sac­cha­rose) oder Frucht­zu­cker (Fruc­tose) und Salze über lange Zeit den gesam­ten Blut­kreis­lauf und die Organe schä­di­gen kön­nen. Nicht zu ver­ges­sen, dass Pilze exis­tie­ren, die Rachen und Magen befal­len, wenn dort zu viel Zucker vor­han­den ist.

Du soll­test des­we­gen dar­auf ach­ten, dass andere For­men der Ener­gie­auf­nahme eben­falls berück­sich­tigt werden.

Die »Ste­hen­der Baum Medi­ta­tion« ist eine Mög­lich­keit auf­zu­tan­ken. Viele Medi­ta­tio­nen die­nen nicht nur der Beru­hi­gung und dem Stress­ab­bau, son­dern auch zur Ener­gie­auf­nahme. Da Ener­gie in unend­li­chem Maß um uns herum exis­tiert, brauchst du nur die rich­tige Tech­nik, um sie aufzunehmen.

Ein Spa­zier­gang im Park, im Wald, an der See oder auch in einer Wie­sen­land­schaft hat gleich eine dop­pelte Wir­kung. Die alte Ener­gie wird aus­ge­ge­ben und neue kann auf­ge­nom­men wer­den. Ich habe manch­mal das Bedürf­nis, mich rich­tig­ge­hend aus­zu­lau­fen, wenn ich wegen schlech­ten Wet­ters oder mei­ner Ver­pflich­tun­gen einige Tage nicht wirk­lich ins Freie gekom­men bin. Zudem wird an son­ni­gen Tagen Vit­amin D gebil­det, das stim­mungs­auf­hel­lend wirkt. Wenn du dich schon in der Natur befin­dest, dann lehne dich mal 10 Minu­ten an einen Baum und atme tief durch. Das tut gut und lie­fert auch Energie.

Ein Son­nen­bad dient eben­falls der Ener­gie­auf­nahme. Achte nur dar­auf, dass du es nicht über­treibst und dich schützt. Zu viel Sonne kann zu Haut­krank­hei­ten führen.

Sport ist ein her­vor­ra­gen­der Ener­gie­lie­fe­rant. Auch hier gibst du alte Ener­gie aus und tankst neue auf. Das­selbe gilt für Sex. Bei bei­den Betä­ti­gun­gen wer­den außer­dem ver­schie­dene Glücks­hor­mone ver­stärkt pro­du­ziert und aus­ge­schüt­tet. Dopa­min, Oxy­to­cin und Adre­na­lin wäh­rend der Akti­vi­täts­phase und Sero­to­nin (und beim Mann nach dem Höhe­punkt Mela­to­nin) wäh­rende der Ent­span­nungs­phase. Die Hor­mone lie­fern uns Gefühle des Wohl­be­fin­dens. Zudem wird zudem das Stress­hor­mon Cor­ti­sol abge­baut. Alles zusam­men lässt uns Unmen­gen an Ener­gie aufnehmen.

Men­schen tau­schen unter­ein­an­der fort­wäh­rend Ener­gie aus. Das macht sich am bes­ten in Men­schen­men­gen bemerk­bar. Wer hatte nicht schon ein­mal ein elek­tri­sie­ren­des Gefühl wäh­rend eines Kon­zerts oder Fes­ti­vals? Die Stim­mung stei­gert sich, die Menge fei­ert, bis die Ener­gie kocht und bro­delt. Nach einem sol­chen Event nimmst du Ein­drü­cke und Ener­gie für meh­rere Tage mit. Hier gilt es wie­der acht­sam zu sein, da sich bei Über­trei­bung der Effekt ins Gegen­tei­lige verkehrt.

Die Ener­gie­auf­nahme ist ein Grund, der alte Men­schen aus­ge­rech­net in der Mit­tags­pause in den Tru­bel der Innen­städte zieht. Sehr alte und auch sehr kranke Men­schen kön­nen nicht mehr gut selbst Ener­gie pro­du­zie­ren und spei­chern, da der Kör­per mit dem Kampf gegen den Ver­fall der Zel­len oder mit Hei­lungs­pro­zes­sen aus­ge­las­tet ist. Diese Men­schen neh­men durch andere Men­schen Ener­gie auf. In der Mit­tags­pause sind sehr viele junge, arbeits­tä­tige Men­schen unter­wegs, die so viel Ener­gie besit­zen und jeder­zeit nach­tan­ken kön­nen, dass sie ihre frei­wil­lig abgeben.

Beim Auf­tan­ken gilt es ebenso, acht­sam zu sein und auf­zu­pas­sen, wann die eigene Ener­gie­grenze erreicht ist. Zu viel Ener­gie über­las­tet das Ner­ven­sys­tem und führt zu einer Art Ekstase. Diese kann süch­tig machen und dazu füh­ren, dass du dich selbst über­for­derst. Du wirst den Wil­len ver­spü­ren, die­sen Über­schuss abzu­bauen. Das Gefühl, Bäume aus­rei­ßen zu kön­nen, gehört dazu. Es resul­tiert wie­derum in einer Ener­gie­aus­gabe, die damit enden kann, dass du dich matt und ener­gie­los fühlst. Das Pen­del beginnt zu schwin­gen und die Extreme wech­seln sich ab.

<Innere emo­tio­nale Grenzen Äußere phy­si­sche Grenzen>

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Ich bitte Sie, das Vor­wort und das Kapi­tel Selbst­ent­wick­lung zu lesen, bevor Sie fortfahren.

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