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Mit Achtsamkeit zum Urvertrauen

Hochsensibilität im Alltag

Markus Walz

Mit Achtsamkeit zum Urvertrauen

Hochsensibilität im Alltag

Markus Walz

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Fragen zur Hochsensibilität?

Vorträge, Workshops, Webinare auf Sie zugeschnitten.

Selbsthilfegruppen, Privatgruppen: Beratung und Alltagstipps

Für Arbeitgeber, Personaler und Arbeitnehmer:

Wie setze ich Hochsensible Mitarbeiter optimal ein?
Wie setze ich meine Hochsensibilität optimal ein?

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Sexualität

Sex ist eines der schöns­ten Dinge der Welt. Er ver­bin­det Men­schen mit­ein­an­der, die sich lie­ben. Er baut Stress­hor­mone ab und stößt durch das Beloh­nungs­sys­tem Glücks­hor­mone aus, so dass wir uns gut füh­len. Die kör­per­li­che Betä­ti­gung tut uns gut und die sen­so­ri­schen Reize sor­gen immer wie­der für kleine Explo­sio­nen über­all im Gehirn. Gerade für HSP ist dies wich­tig, da sie den Sex noch ganz anders wahr­neh­men, als Nor­mal­sen­si­ble. Dies habe ich an ande­rer Stelle (unter Alltagstipps/Sexualität) bereits dargelegt.

Doch gibt es wie immer auch eine Schattenseite.

Sex kann her­vor­ra­gend als Betäu­bung die­nen. Wenn wir gestresst oder über­reizt sind, benut­zen wir gerne Sex, um uns abzu­re­agie­ren und von unse­rem Elend abzu­len­ken. Wie in allen Berei­chen nei­gen HSP dazu, die Geschichte zu über­trei­ben und Süchte zu ent­wi­ckeln. Sie äußert sich in einem über­mä­ßi­gen Drang zu Por­no­kon­sum samt Mas­tur­ba­tion, was meist mit einer Ver­zer­rung der sexu­el­len Rea­li­tät und unrea­lis­ti­schen Ansprü­chen an die Attrak­ti­vi­tät neuer Part­ner ein­her­geht. Oder in der über­trie­be­nen Häu­fig­keit des Voll­zugs des Lie­bes­ak­tes an sich. Drei­mal am Tag kann okay sein, kann aber auch schon in eine psy­chi­sche Abhän­gig­keit führen.

Wo wir gerade bei Abhän­gig­keit sind, intro­ver­tierte und eher devote HSP suchen sich gerne domi­nante Part­ner, denen sie jeden Wunsch von den Augen able­sen und sich ihnen ganz und gar hin­ge­ben kön­nen. Dies beginnt oft sexu­ell, brei­tet sich dann aber auf alle Berei­che im Leben aus. Auch hier fin­det viel­mals eine Betäu­bung statt.

Eine wei­tere Gefahr ist die Stei­ge­rung der Reize beim Sex. Wenn immer neue, stär­kere Reize gesucht wer­den, es nicht mehr hart, schnell oder unge­wöhn­lich genug geht, ist dies eben­falls ein Hin­weis auf eine Betäu­bung ande­rer Pro­bleme und Über­rei­zun­gen. Genauso, wenn immer neue Spiel­ar­ten, Stel­lun­gen und Kicks her müs­sen. So zwang­haft aus­ge­übt hilft der Sex nicht mal mehr bei der Ent­span­nung und Entreizung.

Eine Ent­rei­zung fin­det nur statt, wenn man sich nicht zu sehr reizt und sich beden­ken­los fal­len las­sen kann. Ent­spann­ter Sex ist auch gleich­zei­tig Reiz min­dern­der Sex.

Wie immer ist zu viel von etwas ein Hin­weis dar­auf, dass man sich ein­fach ablen­ken und betäu­ben will. Hier sollte man seine bis­her gepfleg­ten Ange­wohn­hei­ten über­den­ken und in eine gesunde Bahn len­ken. Auch hier gibt es Psy­cho­the­ra­peu­ten, die sich auf Sexu­althe­ra­pien spe­zia­li­siert haben.

<Hel­fer­syn­drom Süchte> 

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Ich bitte Sie, das Vor­wort und das Kapi­tel Selbst­ent­wick­lung zu lesen, bevor Sie fortfahren.

Vielen Dank an über 50.000 Leser!

Taschenbuch
Taschenbuch Mit Achtsamkeit zum Urvertrauen

Neuauflage folgt

Zur Zeit ist das Taschenbuch ausverkauft. Ich arbeite an einer erneuerten Fassung. Darin werden auch die Besonderheiten für hochsensible Kinder und Jugendliche beschrieben.

Das neue Buch wird unter dem Titel "Seelenweite Hochsensibilität" erscheinen und zum großen Teil die bisherigen Kapitel ebenfalls enthalten.

Die Webseite bleibt auf dem jetzigen Stand.

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