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Mit Achtsamkeit zum Urvertrauen

Hochsensibilität im Alltag

Markus Walz

Mit Achtsamkeit zum Urvertrauen

Hochsensibilität im Alltag

Markus Walz

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Hoch­sen­si­ble leben von Emo­tio­nen. Ohne sie füh­len wir uns kalt und leer. Egal wel­che es sind, wir suchen sie und zeh­ren von ihnen. Hört sich gru­se­lig an?

Viele Hoch­sen­si­ble mögen bis­wei­len die Ein­sam­keit, in der sie ihren Gedan­ken nach­hor­chen und Gefüh­len nach­spü­ren kön­nen, ohne von außen beein­flusst zu wer­den. Sie nor­ma­li­sie­ren sich und bege­ben sich in ihre Mitte. Das st auch von Zeit zu Zeit not­wen­dig. Doch wenn wir es mit der Ein­sam­keit über­trei­ben, füllt uns eine Leere, die wir schwer beschrei­ben kön­nen. Sie treibt uns hin­aus in die Welt und an belebte Orte. Wenn wir zu Bekann­ten, Freun­den oder Ver­wand­ten gehen, möch­ten wir von ihnen emo­tio­nale Reak­tio­nen bekom­men. Das ist ganz nor­mal. Man tauscht sich aus. Als empa­thi­scher Mensch auch sehr gerne über das eigene Gefühls­le­ben und das der Anderen.

Kri­tisch wird es aller­dings, wenn wir nach einer Rück­zug­pe­ri­ode aus­ge­hun­gert sind und nicht die erwünsch­ten Reak­tio­nen bekom­men. Wenn unsere Gesprächs­part­ner nur sagen: „Alles ist gut, alles läuft.“ Und nicht wie erwar­tet emo­tio­nal aus sich her­aus kom­men. Da wir uns in einem Ungleich­ge­wicht befin­den, ver­su­chen wir die­ses unbe­wusst aus­zu­glei­chen. Wir fan­gen an, unse­ren Gegen­über zu pro­vo­zie­ren. Zunächst nur leicht, durch gezielte Fra­gen. Irgend­wann schnei­den wir ein Thema an, von dem wir wis­sen, dass der Gesprächs­part­ner es nicht ver­mei­den kann, da er hierzu immer eine bestimmte Reak­tion zeigt. Bei Män­nern kann dies der Lieb­lings­fuß­ball­ver­ein sein, bei Frauen die Kol­le­gin oder Nach­ba­rin, die sie nicht lei­den kann. Wir begin­nen gezielte pro­vo­kante The­sen auf­zu­stel­len und die Men­schen zu rei­zen. Denn uns ist egal, wel­che emo­tio­nale Reak­tion wir bekom­men. Dies läuft alles unter­be­wusst ab. Bis mir jemand die­sen Mecha­nis­mus erklärte, habe ich ihn nicht ein­mal bemerkt. Ich habe mich nach sol­chen Streit­ge­sprä­chen, denn darin enden sie meis­tens, gefragt, was bloß mit mir und mei­nem Gesprächs­part­ner los war. Warum war ich so aggres­siv oder nach­boh­rend und er so empfindlich?

Mit der Erklä­rung wurde mir die Mecha­nik plau­si­bel und ich kann nun sofort gegen­steu­ern, wenn ich merke, dass ich mein Gegen­über beginne zu pro­vo­zie­ren. Ich gehe dann lie­ber und suche mir Men­schen, die mich frei­wil­lig an ihren Emo­tio­nen teil­ha­ben las­sen. Das erspart mir und mei­nen Gesprächs­part­nern viel Stress und Ärger.

Ich glaube, des­we­gen zieht es Hoch­sen­si­ble oft zu Kin­dern, leb­haf­ten Tie­ren und Babys hin, denn die tei­len ihre Emo­tio­nen ohne sich des­sen selbst bewusst zu sein. Sie haben keine Unter­drü­ckungs­me­cha­nis­men erlernt.

<Die Leich­tig­keit des Seins Ent­schei­dungs­hilfe>

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Ich bitte Sie, das Vor­wort und das Kapi­tel Selbst­ent­wick­lung zu lesen, bevor Sie fortfahren.

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