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Mit Achtsamkeit zum Urvertrauen

Hochsensibilität im Alltag

Markus Walz

Mit Achtsamkeit zum Urvertrauen

Hochsensibilität im Alltag

Markus Walz

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Nach außen hin musst du haupt­säch­lich auf­pas­sen, dass du nicht zu viel Ener­gie an so genannte Ener­gie­vam­pire, sehr alte Men­schen und sehr kranke Men­schen abgibst. Ener­gie­vam­pire sind Men­schen, die haupt­säch­lich nega­tive Ener­gie pro­du­zie­ren durch ihre stän­dig nega­tive Sicht­weise auf die Welt. Sie ver­su­chen, deine posi­tive Ener­gie anzu­zap­fen, damit es ihnen selbst bes­ser geht. Natür­lich kannst du ihnen hel­fen, indem du mal ein wenig von dei­ner posi­ti­ven Ener­gie abgibst. Doch das nutzt ihnen nur vor­über­ge­hend etwas. Wenn du regel­mä­ßig mit jeman­dem zusam­men­triffst, der sei­nen Frust bei dir ablädt, um sich kurz­fris­tig bes­ser zu füh­len, dann geht es dir schlecht und dein Besu­cher geht fröh­lich mit dei­ner Ener­gie nach Hause. Sol­chen Leu­ten würde ich raten, sich pro­fes­sio­nelle Hilfe zu suchen, um ihre Pro­bleme zu lösen und von ihrem trüb­sin­ni­gen Leben weg­zu­kom­men, anstatt nur her­um­zu­jam­mern oder zu meckern. Wenn sich der­je­nige wei­gert, etwas zu tun, würde ich zuse­hen, dass ich den Kon­takt mit ihm aufs Nötigste beschränke. Der Kon­takt tut dir nicht gut. Du kannst der Per­son im Nor­mal­fall nicht hel­fen, außer du besitzt eine psy­cho­lo­gi­sche Ausbildung.

Ich selbst habe nega­tive Erfah­run­gen mit eini­gen Men­schen gesam­melt, die in einer soge­nann­ten The­ra­pie­schleife fest­hän­gen. Sie neh­men jah­re­lang oder sogar jahr­zehn­te­lang eine oder meh­rere The­ra­pien in Anspruch. Dabei geht es ihnen nicht um die Hei­lung ihrer Pro­bleme, son­dern um die Auf­merk­sam­keit, die sie so von ihrem The­ra­peu­ten und ihrem Umfeld bekom­men. Sie gefal­len sich in der Rolle des Lei­den­den. Über Jahre hin­weg hörte ich von ihnen immer wie­der die­selbe Lei­dens­ge­schichte. Ich hatte stets den Ein­druck, es geht mit ihrer The­ra­pie kei­nen Schritt voran. Wäh­rend sie erzäh­len, erwar­ten sie Mit­leid und zeh­ren von dei­ner Ener­gie. Ich habe acht­sam hin­ter­fragt, wie sehr mich der Kon­takt zu die­sen Men­schen belas­tet und wie viel er mir bringt. Anschlie­ßend habe ich den Abstand zu ihnen ent­spre­chend eingestellt.

Bei schwer­kran­ken oder sehr alten Men­schen, die selbst nicht mehr aus­rei­chend Ener­gie pro­du­zie­ren kön­nen, soll­test du dich mit einem Ener­gie­schild schüt­zen, der nur so viel Ener­gie durch­lässt, wie du abge­ben kannst. Sinn­voll ist einer, der sich dazwi­schen­schiebt und den Ener­gie­fluss unter­bricht, wenn du nichts mehr abge­ben kannst, ohne deine wei­te­ren Vor­ha­ben an die­sem Tag zu gefähr­den. Nach der Begeg­nung tut ein Spa­zier­gang oder eine Ruhe­pause oder Medi­ta­tion gut, um die Ein­drü­cke zu ver­ar­bei­ten und neue Ener­gie zu tanken.

Men­schen, die mit nega­ti­ver Ener­gie auf dich zukom­men, zum Bei­spiel, wenn sie Unzu­frie­den­heit, Angst, Groll oder Hass in sich tra­gen, bemerkst du ganz schnell daran, dass du ein schlech­tes Gefühl im Bereich des Solar­ple­xus (Son­nen­ge­flecht = ein dich­tes Geflecht aus Ner­ven­fa­sern) bekommst. Um es bes­ser ein­ord­nen zu kön­nen, soll­test du über eine Über­wa­chungs­funk­tion dei­ner Emo­tio­nen und dei­ner Ener­gie ver­fü­gen. Wenn sich deine Laune schlag­ar­tig ändert und du selbst ängst­lich, unzu­frie­den, ner­vös oder aggres­siv wirst, dann kom­men diese Ener­gien häu­fig aus dem Außen. Je tie­fer die Angst, der Groll oder Hass und die Unzu­frie­den­heit in den Men­schen ver­an­kert ist, desto mehr nega­tive Ener­gie bauen sie auf und desto mehr geben sie an ihre Umwelt ab. Im Umgang mit die­sen Men­schen wird deine Ener­gie durch nega­tive Ener­gie ver­drängt. Dies kannst du eben­falls mit einem gedach­ten Ener­gie­schild abweh­ren. Wenn du dich in die Per­so­nen ein­füh­len willst oder es beruf­lich musst, dann modu­liere dei­nen Ener­gie­schild in Gedan­ken so, dass er nur die schäd­li­che nega­tive Ener­gie abhält.

Hast du sehr viel Stress oder Frust auf­ge­nom­men, kann Mann sich die rechte Hand und Frau die linke Hand auf den Solar­ple­xus (unte­res Ende des Brust­korbs im Über­gang zur Magen­grube, wenn du den Brust­korb in der Mitte hin­ab­fährst) legen und die nega­tive Ener­gie aus dem Ner­ven­ge­flecht ablei­ten. Vor­her soll­test du die Schuhe aus­zie­hen. Das ist keine eso­te­ri­sche Tech­nik, son­dern ganz ein­fa­che Phy­sik. Den Solar­ple­xus kann man sich als einen Pol des Kör­per­elek­trik­sys­tems vor­stel­len. Schnel­ler ablei­ten kannst du, wenn du dich an metal­le­nen Gegen­stän­den (Klo­rol­len­hal­ter, Was­ser­lei­tung, Hei­zungs­kör­per) erdest. Inner­halb von eini­gen Minu­ten sollte es dir viel bes­ser gehen.

Soll­test du mit Ener­gie arbei­ten oder expe­ri­men­tie­ren, dann denke immer daran, dass du mög­lichst keine eigene Ener­gie abgibst, son­dern nur die dich umge­bende Ener­gie durch­lei­test. Falls du doch ein­mal von dei­ner Ener­gie abge­ge­ben hast, kannst du sie mit der »Ste­hen­den Baum Medi­ta­tion« wie­der auffüllen.

<Äußere emo­tio­nale Grenzen Ste­hen­der Baum Meditation> 
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