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Mit Achtsamkeit zum Urvertrauen

Hochsensibilität im Alltag

Markus Walz

Mit Achtsamkeit zum Urvertrauen

Hochsensibilität im Alltag

Markus Walz

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Das Thema Abgren­zung betrifft jeden Hoch­sen­si­blen, den ich bis­her ken­nen ler­nen durfte. In einer Welt, die mit ihren täg­li­chen mil­lio­nen­fa­chen Rei­zen über uns her­ein­bricht, ist es für Men­schen mit schwä­che­ren Fil­tern schwie­rig, sich gegen­über ande­ren Men­schen abzu­gren­zen. Da die Wahr­neh­mung stär­ker stra­pa­ziert wird als noch vor 150 Jah­ren, wer­den wir mehr abge­lenkt und sind schnel­ler über­reizt. In die­sem Zustand fällt uns die Abgren­zung schwe­rer. Zudem sind Erwar­tungs­hal­tun­gen und Leis­tungs­druck gestie­gen. Von jedem Men­schen wird mehr Prä­zi­sion in sei­nen Hand­lun­gen in weni­ger Zeit erwar­tet. Die Ver­brei­tung des Ego­is­mus nimmt eben­falls ste­tig zu. Das hat grö­ßere Erwar­tun­gen an die Umge­bung eines jeden Ego­is­ten zur Folge. Da sich auch Ego­is­ten in Inter­es­sen­grup­pen zusam­men­rot­ten, wird man oft mit der Erwar­tungs­hal­tung einer gan­zen Gruppe kon­fron­tiert. Hier sei nur mal das Stich­wort »Ellen­bo­gen­ge­sell­schaft« in die Runde geworfen.

Hoch­sen­si­ble sind viel­fach intro­ver­tiert ver­an­lagt, durch ihre Anders­ar­tig­keit mit wenig Selbst­be­wusst­sein aus­ge­stat­tet, emo­tio­nal sehr fein­füh­lig oder mit einem Hel­fer­syn­drom behaf­tet. All das sorgt dafür, dass sie Schwie­rig­kei­ten haben, sich gegen­über ande­ren Men­schen abzugrenzen.

Wenn du dazu neigst, eine grund­sätz­li­che Abwehr­hal­tung gegen alles und jeden in einem oder meh­re­ren der fol­gen­den Berei­che zu haben, könnte eine psy­chi­sche Stö­rung vor­lie­gen. Es ist genauso schäd­lich, sich dau­er­haft abzu­gren­zen (Stich­wort »Abson­de­rung«), wie es schäd­lich ist, sich nie abzu­gren­zen. Wer sich nie­mals abgrenzt, könnte in Hörig­keit oder Unter­wür­fig­keit ver­fal­len und Angst­zu­stände ent­wi­ckeln. In bei­den Extrem­fäl­len soll­test du einen Psy­cho­the­ra­peu­ten auf­su­chen, der dir hilft, das für dich rich­tige Maß an Abgren­zung herauszufinden.

Die fol­gen­den Kapi­tel zei­gen Mög­lich­kei­ten auf, die bei mir und ande­ren, mit denen ich gespro­chen habe, funk­tio­nie­ren. Ich erhebe kei­nen Anspruch auf Voll­stän­dig­keit oder dass die Tech­ni­ken bei dir wir­ken. Sie sol­len dir ledig­lich auf­zei­gen, was mög­lich ist und dich zu eige­nen Lösungs­an­sät­zen anregen.

Eine der fol­gen­den Ideen ist die Modu­la­tion der Abgren­zung. Das bedeu­tet eine genaue Fein­ein­stel­lung auf ein­zelne Per­so­nen oder sogar nur auf einige ihrer Eigen­schaf­ten. Mit die­ser Tech­nik kannst du sie gezielt abmil­dern oder aus­blen­den. Diese Tech­nik half mir sehr wei­ter. Ebenso das Ver­ständ­nis mei­ner inne­ren Grenzen.

WICHTIG! Für alle Gren­zen gilt:

Wenn du zu sehr inner­halb dei­ner Gren­zen lebst, kannst du dich nicht wei­ter­ent­wi­ckeln und lang­weilst dich irgend­wann. Außer­dem gibst du ande­ren zu viel Raum, um sich inner­halb dei­ner eigent­li­chen Gren­zen zu bewegen.

Soll­test du dich stän­dig zu weit aus dei­nen Gren­zen her­aus­wa­gen, wirst du zwangs­läu­fig über­for­dert sein. Du gerätst womög­lich in eine Pen­del­be­we­gung, bei der du dich immer wie­der ganz in deine Mitte zurück­ziehst und rege­ne­rierst, um dich dann wie­der hem­mungs­los zu überfordern.

Gesund ist es, dich zunächst auf deine Mitte zu besin­nen. Von dort aus kannst du Stück für Stück her­aus­tre­ten. Du soll­test die Gren­zen für dich selbst und andere her­aus­fin­den, diese dann auch set­zen und ver­tei­di­gen. Schließ­lich soll­test du es auch wagen, die Gren­zen leicht zu über­schrei­ten. Gehe dabei acht­sam vor. Dehne sie lang­sam aus, bis du an dei­nem äußers­ten Außen­be­zirk ange­kom­men bist. Wo es dann nicht mehr wei­ter geht, muss auch Schluss sein. So kannst du dich immer wohl­füh­len und hast dich gegen­über dir selbst und ande­ren abgegrenzt.

Da diese Vor­ge­hens­weise so wich­tig ist, werde ich sie zur Erin­ne­rung noch einige Male wiederholen.

Man sollte auch immer beden­ken, dass eine lie­be­volle Abgren­zung dem Grenz­über­schrei­ter die Mög­lich­keit bie­tet, sich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Vor allem durch Wie­der­ho­lung der Abgren­zung wird er irgend­wann dar­auf auf­merk­sam wer­den und viel­leicht die Chance nut­zen, seine Hand­lun­gen auch ande­ren gegen­über anzu­glei­chen und deren Gren­zen von sich aus einzuhalten.

In den fol­gen­den Kapi­teln sind Tech­ni­ken erläu­tert, die auch von Psy­cho­lo­gen emp­foh­len wer­den. Selbst wenn es sich eso­te­risch anhört, so wir­ken diese Tech­ni­ken nach einem ganz ein­fa­chen Prin­zip. Was du dir im Kopf vor­stellst, wirkt sowohl auf dei­nen Kör­per, als auch nach außen. Deine Gedan­ken steu­ern unter­be­wusst deine Kör­per­spra­che und deine Aus­strah­lung, genauso steu­ern sie deine inter­nen Fil­ter­sys­teme. Im Außen neh­men die Men­schen dich ent­spre­chend wahr, weil du dei­nen Gedan­ken ent­spre­chend reagierst und in dei­nem Inne­ren ver­än­derst du deine Ein­stel­lung, sodass du eine andere Wahr­neh­mung erlebst. Es han­delt sich also kei­nes­wegs um Magie, son­dern um reine Psychologie.

<Das Hier-und-Jetzt Wo sind über­all Grenzen?> 

Sie befin­den sich mit­ten im Buch. Star­ten Sie mit dem Lesen bitte am Anfang.
Ich bitte Sie, das Vor­wort und das Kapi­tel Selbst­ent­wick­lung zu lesen, bevor Sie fortfahren.

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